Sportwetten sollen Spaß machen, doch nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass Du mit Sportwetten auch Gewinne erzielen kannst. Deine Gewinne fallen höher aus, je höher Du Deine Einsätze platzierst. Bist Du Wetteinsteiger, empfehle ich Dir allerdings, nur geringe Einsätze zu leisten, bei denen Du einen Verlust verschmerzen kannst. Professionelle Sportwetter, die mit den Wetten ihren Lebensunterhalt verdienen, leisten allerdings hohe Einsätze, denn sie sind auf einen hohen Gewinn angewiesen. Einsätze von tausend oder noch mehr Euro für eine Wette sind bei den Wettprofis keine Seltenheit. Vielleicht ist Dir schon aufgefallen, wenn Du Dich näher mit Sportwetten beschäftigt hast, dass Limits für die Einsätze gesetzt werden, Du musst bei den einzelnen Wettanbietern pro Wette Mindest- und Höchsteinsätze beachten. Es kann passieren, dass der Wettanbieter den Account eines Kunden sperrt, da er zu hohe Einsätze platziert oder mit einem anderen Kunden zusammen gespielt hat. Beim Zusammenspielen muss es sich nicht um Betrug handeln, sondern die Sportwetter versuchen, in Gruppen mit mehreren Wettern die bei den Wettanbietern festgelegten Höchsteinsätze zu umgehen.
Warum gelten Höchsteinsätze?
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Möchtest Du viel Geld mit Sportwetten verdienen und deshalb hohe Einsätze leisten, wirst Du Dich vielleicht fragen, warum bei den Wettanbietern Höchsteinsätze gelten. Diese Höchsteinsätze sind abhängig von den Wettanbietern unterschiedlich. Warum gelten eigentlich Höchsteinsätze, wenn letztendlich die Bank, also der Wettanbieter, gewinnt? Verlierst Du Deinen Einsatz, ist das ein Plus für den Wettanbieter, denn ihm gehört in diesem Fall Dein Wetteinsatz. Das ist allerdings nicht immer so einfach, denn die Wettanbieter denken sich etwas dabei, wenn sie die Einsätze begrenzen. Es gibt mehrere Gründe für die Begrenzung der Wetteinsätze:
- Schutz der Spieler
- Schutz des Wettanbieters
- Absicherung vor Betrug
Diese verschiedenen Gründe möchte ich Dir nachfolgend näher erläutern.
Schutz der Spieler
Seriöse Wettanbieter sind bestrebt, ihre Spieler zu schützen, das erkennst Du bereits an den Informationen über die Spielsuchtprävention auf der Webseite eines Wettanbieters. Spieler haben die Möglichkeit, sich Einzahlungslimits zu setzen oder sich eine Auszeit vom Wetten zu nehmen. Die Wettanbieter müssen sich an gesetzliche Vorgaben halten und werden regelmäßig von einer staatlichen Aufsichtsbehörde kontrolliert, dafür besitzen die Wettanbieter eine Lizenz dieser Aufsichtsbehörde. Für die Höchsteinsätze gelten unterschiedliche Limits, das hängt von der jeweiligen Aufsichtsbehörde ab, auch Landesgesetze zum Schutz der Spieler müssen berücksichtigt werden. Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass viele Wettfreunde leichtsinnig wetten und dazu neigen, zu hohe Einsätze zu leisten. Diese Sportwetter gilt es zu schützen, denn sie laufen die Gefahr, schnell alles zu verlieren und sich zu verschulden. Die Einzahlungslimits gelten, um die Verluste in einem vertretbaren Rahmen zu halten.
Schutz des Wettanbieters
Ein weiterer Aspekt, warum Höchsteinsätze gelten, ist der Schutz des Wettanbieters. Jeder Wettanbieter ist ein Wirtschaftsunternehmen, dem nur eine bestimmte Menge Kapital zur Verfügung steht und das keinen Bankroll vornehmen kann, um die Gewinne zu maximieren. Das Kapital können die Wettanbieter nicht bei einer einzigen Wette riskieren, die ein Wettkunde gewinnt, der einen hohen Einsatz leistet. Hat ein Wettkunde bei einer Wette mit einer hohen Quote einen hohen Einsatz platziert und gewonnen, so muss der Wettanbieter ein Vielfaches des Einsatzes auszahlen – das kann sich kein Wettanbieter leisten, denn schnell ist dann das Kapital verloren. Mit der Begrenzung der Wetteinsätze minimieren die Wettanbieter ihr Verlustrisiko.
Absicherung vor Betrug
Die Wahrscheinlichkeit von Betrug oder Spielmanipulation ist bei keiner Wette auszuschließen, sie wird immer höher, je höher der Wetteinsatz ist. Je höher ein Einsatz platziert wird, desto höher ist der mögliche Gewinn und desto lukrativer wird die Möglichkeit der Manipulation eines Spiels. An einem Beispiel möchte ich Dir das verdeutlichen. Kannst Du mit einer Wette eine Million Euro gewinnen, so möchtest Du natürlich, dass dieses Ereignis eintritt. Damit Du tatsächlich Deine Million gewinnst, ist es naheliegend, einen Spieler zu bestechen und ihm 100.000 Euro zu zahlen. Immerhin liegt Dein Reingewinn dann immer noch bei 900.000 Euro. Kannst Du aufgrund eines begrenzten Wetteinsatzes allerdings nur 50.000 Euro gewinnen, dann wirst Du nicht auf die Idee kommen, einem Spieler ein Bestechungsgeld von 100.000 Euro zu zahlen, da Du einen Verlust machen würdest.
Begrenzte Einsätze bei Sonderaktionen
Bei bestimmten Wetten, im Rahmen von Sonderaktionen, werden bei einigen Wettanbietern die Einsätze begrenzt, das ist beispielsweise der Fall, wenn bei einer verlorenen Wette eine Geld-zurück-Garantie gewährt wird oder wenn eine Wette für den Anbieter auf längere Sicht nicht profitabel ist. Solche Wetten gelten häufig als Werbeaktion für den Wettanbieter, der Wettanbieter ist bestrebt, neue Kunden zu gewinnen. Da sehr viele Sportwetter eine solche Wette abschließen werden, gilt es, die Einsätze zu begrenzen, um die Verluste für den Wettanbieter in Grenzen zu halten. Solche Aktionen gelten nur über eine bestimmte Zeit, denn kein Wettanbieter kann es sich leisten, Geld zu verschenken. Du siehst also, dass die begrenzten Wetteinsätze tatsächlich sinnvoll sind, für den Wettkunden ebenso wie für den Wettanbieter, denn die Wettanbieter müssen sich absichern. An der Begrenzung der Einsätze kannst Du auch erkennen, dass es sich um einen seriösen Wettanbieter handelt.
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